33: Pumpernickel
Die Deutschen sind für ihre Teigerzeugnisse nun sehr bekannt. Doch nicht jeder findet sie so lecker, wie ich und die 80 Millionen deutschen Bundesbürger.
Für viele Briten sowie Südländer, die luftigere, weniger ballaststoffreiche und reichhaltige Brote gewohnt sind, ist die Umstellung auf Roggenbrot, Graubrot und Schwarzbrot etwas schwierig. Vor allem sehr dunkle Laibe wie das westfälische Pumpernickel bilden einen besonders starken Kontrast zu dem Papp-„Brot“, mit dem die Inselaffen gefüttert werden.
Dabei machen viele im Ausland ihre ersten Erfahrungen mit deutschen Brotsorten gerade durch Pumpernickel. Denn der leckere Laib aus Roggenschrot wird als Delikatesse exportiert. Und vielen ist das schwarze, feste Brot einfach zu krass.
Napoleon zum Beispiel - so wird volksetymologisch berichtet - war der Meinung, Pumpernickel sei nur „pain pour Nicole“, sein Pferd, und verlieh dem Brot so seinen Namen. Doch finde ich das unwahrscheinlich. Ich denke eher, der Silbe „-nickel“ ist wohl nicht umsonst im Namen erhalten.
Musik: BrunoXe - Semana Santa, Alexander Blu - Childhood (lullaby)
2.04.2009 | Link/Einbetten | Kommentare [3] | Versenden | Social Bookmark:
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Kommentare:
Fehlte nur noch zum Schluss "aber dafür hab ich jetzt Blähungen" :D
Kommentar von DaSch, geschrieben am 3.4.2009.
Du, ich esse soviel Schwarzbrot, Pumpernickel und ähnliches Zeug, dass ich das mittlerweile sehr gut abkann! ![]()
Kommentar von Brian Melican, geschrieben am 9.4.2009.
Mir geht's um die Aufbewahrung der Pumpernickel im tropischen Land.
Hier in Brasilien kann man diese Brotsorte kaufen, jedoch das Klima ist nicht dafür, denn es
schimmelt und schmeckt sauer mit einer häufigen Leichtigkeit.
Kommentar von Sylvia Bartsch, geschrieben am 1.8.2009.







