37: Schinken

Als ziemlicher Ökotyp sollte ich eigentlich kein Fleisch essen. Das Erzeugen von Fleischprodukten ist nämlich sehr viel belastender für die Umwelt, als der Anbau von Bohnen und Gemüse: Und letztere haben eigentlich fast alle Eiweißelemente und Spurenelemente, die der Körper braucht.

Schmecken tun sie auch. Vegetarische Linsensuppe: Köstlich. Canneloni-Bohnen-Püree: Ein Genuss. Kross gebratener Tofu:  Gerade essbar.

Also, ich esse schon weniger Fleisch, als der Normalbürger das tut. Doch ich kann nicht zum Vegetarier werden. Vor allem nicht in Deutschland, wo Speck, Blutwurst & Co mich an jedem Fleischerstand auf dem Wochenmarkt angrinsen.

Ich gehe also eine Art Kompromiss ein: Ich versuche, nicht allzu viel Fleisch zu verdrücken. Ich benutze geringen Mengen an Speckwürfeln; eher um Gerichte zu würzen, statt große Fleischstücke zu verzehren. Ich esse auch noch die Teile vom Tier, die sonst keiner will, damit die nicht verschwendet werden.

Nur bei Schinken kann ich mich oft kaum beherrschen.

Musik:  Orco - Snow in my TV, Xcyril - Elfman 01

30.04.2009 | Link/Einbetten | Kommentare [0] | Versenden | Social Bookmark:

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