58: Herrengedeck

Manchmal gibt es sie, diese Themen, die sich einfach anbieten – und worüber alle sich freuen.

Das Thema „Herrengedeck“, zum Beispiel. Mich freut es, weil wir hier einer kleinen, lustigen Besonderheit des deutschen Alltags auf den Grund gehen: also wir machen genau das, wofür dieser Blog steht.

Meinen Chef freut es, weil das Thema alle Voraussetzungen für einen ruhigen Schlaf erfüllt: Es ist völlig unkontrovers – also nichts politisches oder so; es wird aber sehr gerne geklickt, weil die Leute sich für so was interessieren; und es ist – vorausgesetzt, dass wir nicht zu viel von dem Zeug trinken - ein finanziell unaufwendiger Dreh.

Und meinen Kameramann freut es, weil er bei der Arbeit einen saufen darf.

Was mich zugegebenermaßen ebenfalls sehr freut.

Einzige Schwierigkeit: Einen „Experten“ zum Thema zu finden. Aber ich denke, in der Essener Kneipe „Zum Brenner“ ist es uns gelungen, so einen zu finden, der sich da so richtig auskennt…

Musik:  Matthew Tyas - Underhanded Pleasures!, Binary Mind - Devant

24.09.2009 | Link/Einbetten | Kommentare [2] | Versenden | Social Bookmark:

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Kommentare:

Herrengedeck hiess bei uns im Osten aber: 1Flasche Piccolosekt + 1Flasche Bier
Damit wollte man sich in der gehobenen Gastronomie die Säufer vom Hals halten.
Das war nämlich etwas teurer.
Den Bierpreis einfach zu erhöhen ging nicht da es ja die Preisbindung gab.
Ausserdem verlässt man nach der 2.Piccolo sowieso freiwillig das Restaurant.

MfG Jens

Kommentar von Jens, geschrieben am 26.9.2009.

Ach so! Das erklärt mir warum, das Herrengedeck früher oft auf der Hamburger Reeperbahn als Mindestverzehr angegeben wurde (wie ich in der Recherche für diese Folge entdeckte) - Bierpreis kann man nicht einfach so erhöhen... Danke für die Information!

Kommentar von Brian Melican, geschrieben am 28.9.2009.

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